Geschichte des Leuchtturms


Geschichte
Heute verbindet man als Besucher zunächst Romantik und Nostalgie mit einem solch imposanten Bauwerk, wie einem Leuchtturm. Geschichten vom einsamen Leuchtturmwärter kreisen dabei in unseren Gedanken. Ursprüngliche Gründe für die Errichtung solcher Leuchtfeuer treten dabei meist in den Hintergrund. Damit aber auch die Besucher unseres Buk einen kleinen Einblick in die Notwendigkeit des Leuchtturms haben, wollen wir ein bisschen zur Aufklärung beitragen. Bereits 1824 gab es erste Überlegungen im Hinblick auf den Bedarf eines Leuchtfeuers. Bis zum Zeitpunkt der Errichtung gab es westlich gesehen den Leuchtturm von Travemünde und in östlicher Richtung den Leuchtturm von Darßer Ort. Beide Feuer reichten aber nicht aus, um dazwischen liegende Sandbänke, wie „Hannibal“, zu beleuchten. Doch damals wie heute wurden Kosten und Nutzen gegenüber gestellt. Anhand der Kostenschätzung des Landbaumeisters Carl Severin wurde der Bau zunächst abgelehnt. Die ca. 70 Seemeilen mussten weiterhin unbeleuchtet bleiben.
Erst 1876 wurde der Bau des Leuchtturms wieder aufgegriffen und nach gründlicher Prüfung der Notwendigkeit musste festgestellt werden, dass es bereits zu beträchtlichen Seeunfällen und Strandungen im besagten Seegebiet gekommen war. Die Notwendigkeit der Befeuerung war also mehr als gegeben. Noch im gleichen Jahr begannen die Errichtungsarbeiten durch den Kröpeliner Zimmerermeister Hansen.
Zusätzlich zum Leuchtturm entstanden zwei Wärterwohnungen. Eine davon war mit dem Turm durch einen Gang verbunden.
Am 01.Dezember 1878 war es dann so weit, der Leuchtturm nahm seine Arbeit auf und sein Dienst hält bis heute noch an.
Einen Leuchtturmwärter gibt es im Zuge von technischem Fortschritt seit 1979 nicht mehr, aber dafür kann man sich vielleicht selbst ein wenig wie selbiger fühlen, wenn man Urlaub in einer der ehemaligen Wärterwohnungen macht.

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